Kaub - "CUBA VILLULA"
Zur Kauber Geschichte:


Kaub, das über 1000 Jahre alte Rheinstädtchen mit Stadt- und Burgbefestigung wird 983 erstmals urkundlich genannt (CUBA VILLULA). Seit 1289 gehört Kaub(CUBE) den Pfalzgrafen bei Rhein. König Ludwig der Bayer errichtete 1327 im Rhein eine Zollburg, die Pfalz(Pfalzgrafenstein). Laut Erbvereinigung der Pfalzgrafen soll "Cube", die Burg und Stadt, sowie Pfalzgrafenstein im Rhein immer bei der Pfalz bleiben. Also blieb Kaub bald 500 Jahre mit einigen Unterbrechungen als kurpfälzisches Unteramt neben dem Oberamt Bacharach pfälzisches Territorium.
Ab 1803 gehörte Kaub zum Herzogtum Nassau.
Neben dem Weinbau hatten hier der Schieferbergbau, die Schifffahrt und das Lotsenwesen große Bedeutung. In den 70-iger Jahren erfolgte ein massiver wirtschaftlicher Niedergang, der erst seit 2000 durch touristische Anstrengungen langsam aufgehalten wird. Der beliebte Rheinsteig-Wanderweg mit der neu eröffneten Jugendherberge hat viele neue Gäste in das historische Städtchen gebracht. Berühmt wurde Kaub durch den spektakulären Rheinübergang des preußischen Generalfeldmarschall Blücher mit seinen preußischen und russischen Truppen in der Neujahrsnacht 1813/14.


Zu den Sehenswürdigkeiten:
Festung Pfalzgrafenstein
Malerisch auf einer Felsklippe im Rhein liegt die kurpfälzische Zollburg, einem wehrhaften Schiff gleichend, mit seiner spätgotischen 6-eckigen Wehrmauer und seinem charakteristischen 8-eckigen Turm. Eine Besichtigung der einzigartigen Wasserburg ist sehr lohnend. Man erlebt eine Zeitreise in die Welt der Zöllner, Schiffer und Kaufleute vergangener Jahrhunderte.

Burg Gutenfels
Die Hangburg, von der sich herrliche Rundblicke über den Strom eröffnen, stammt aus dem 13. Jh. und ist eine der bedeutendsten Beispiele staufischer Wehr-und Wohnbaukunst des Rheingebietes. Die ab 1277 kurpfälzische Burg erhielt ihren Namen, nachdem der Landgraf Wilhelm von Hessen sie 1504 erfolglos belagert hatte. Zwischen 1889 und 1892 wiederaufgebaut, befindet sie sich heute in Privatbesitz.
Blüchermuseum
Im ehemaligen Gasthaus „Zur Stadt Mannheim“ logierte Generalfeldmarschall Blücher , als seine Truppen in der Silvesternacht 1813/14 den Rhein überquerten.
An dieses Ereignis erinnert das Blüchermuseum mit originaler Wohnkulturausstattung des 18. Jh. und einer sehenswerten Sammlung von Erinnerungsstücken von Blüchers Rheinübergang



 
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